Wie bereits im Abschnitt Betrachtungsraum erwähnt, sind die Kommunen und Landkreise sehr wichtige Akteure, die an Synergeo partizipieren können. Sie können Daten bereitstellen, die es den anderen Nutzern erleichtert, an Synergeo teilzunehmen.

Als Beispiele sind hier Kartenmaterial, digitale Gebäudedaten sowie Daten zu land- oder forstwirtschaftlichen Nutzflächen zu nennen. Daten, die bereits in der Datenbank gespeichert sind, müssen von den anderen Nutzern nicht mehr eingegeben werden. Beispielsweise ist es für einen Endenergieverbraucher komfortabler, wenn seine Kontaktdaten direkt mit den digitalen Gebäudedaten verschnitten werden können. Sind die Daten nicht vorhanden, muss er den Standort seines Gebäudes selbst verorten, was natürlich auch eine Fehlerquelle darstellt.

Generell folgt Synergeo dem Prinzip der kontinuierlichen Verbesserung der Datenqualität. Je besser die Daten sind, desto belastbarer und damit wertvoller sind die möglichen Aussagen.  Synergeo ermöglicht es beispielsweise im Bereich des Pflanzenbaus in der Landwirtschaft zunächst mit durchschnittlichen Ertragsdaten zu rechnen. Wenn dann die regionalen Bodenzahlen in der Datenbank ergänzt werden, ist es möglich, die Fruchtbarkeit eines Feldes in der Potenzialberechnung zu berücksichtigen. Die Genauigkeit der Daten steigt also. Nimmt ein landwirtschaftlicher Betrieb an Synergeo teil, kann er betriebsbezogene und letztendlich sogar schlagspezifische Ertragsdaten und Verfügbarkeiten in das System einpflegen und somit die Datenqualität weiter verbessern.