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Energieträger aus Biomasse sind natürlich begrenzt. Schließlich ist die Produktion von Biomasse in den meisten Fällen mit der Nutzung einer Fläche verbunden und die ist nun mal nicht beliebig vorhanden. Um so wichtiger ist es, die vorhandenen Mengen so effizient wie möglich zu nutzen. Das setzt voraus, einen geeigneten Nutzungspfad identifizieren zu können, der von der Biomassequelle bis hin zur Nutzung des Brennstoffs eine hohe Gesamteffizienz ausweist.

Für die Wandlung von Biomasse in die Energieträger Strom und Wärme gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Zum einen geben die energetischen Eigenschaften der verfügbaren Biomassen die Rahmenbedingungen für die Technologieauswahl vor. Die maximale Kapazität eines Nutzungspfades ergibt sich aus der Addition der Biomassemengen, die prinzipiell für eine solche Nutzung geeignet sind. Zur Bestimmung der energetischen Eigenschaften und der regionalen Kapazitäten können die Ergebnisse der Biomassepotenzialstudie herangezogen werden.

Zum anderen sollte die erforderliche Leistung und der zeitliche Verlauf der Nachfrage der mit Energie zu versorgenden Objektes in die Konzeptentwicklung eingehen, um Optionen der Brennstoffversorgung mit regionalen Energieträgern und zur Effizienzsteigerung, wie beispielsweise die Kraft-Wärme- Kopplung bewerten zu können. Die Grundlagen dafür liefern die Ergebnisse der Energiebedarfsanalyse.

Ein Modul eines Nutzungspfades entspricht einem Schritt der Wertschöpfung. Jeder Transport und jeder Bearbeitungsschritt kostet Zeit, Energie und Geld. Synergeo unterstützt die Akteure der Region dabei die Kosten der Wertschöpfungsschritte abzuschätzen und den Nutzungspfad als ganzes bewerten zu können.