Synergeo bietet zur Nutzungspfadanalyse zwei unterschiedliche Methoden, um die Eignung von Anlagenstandorten zu untersuchen.

Zu Beginn der Untersuchung steht noch nicht fest, welche Orte die niedrigsten Bereitstellungskosten ausweisen. Deshalb kann man, wie im Bild dargestellt ein Raster über die Region legen und für den Mittelpunkt jedes Kästchens die Bereitstellungs-kosten bzw. die Transporteffizienz berechnen lassen.

Die Transporteffizienz drückt das Verhältnis der für den Transport in Form von Diesel aufgewendeten Energie zu der in der Biomasse enthaltenen aus. Die Höhe der Bereitstellungskosten und die Transporteffizienz sind wichtige Indikatoren, geeignete Standorte finden zu können. Ein Abgleich der sich so ergebenden Standorte mit den Ergebnissen der Energiebedarfsanalyse ermöglicht dann die Standortfindung.

nutzungspfad

Ein weiterer Vorteil dieser Vorgehensweise ist die anonymisierte Darstellung der Potenziale. Die einzelnen Nutzer müssen bei diesem Verfahren nicht fürchten, dass individuelle Angaben zurückverfolgt werden können. Weder die Lage ihrer Biomassequelle, noch die angegebene Biomassemenge ist zurück zu verfolgen (in der abgebildeten Karte sind Quellen lediglich zur Veranschaulichung abgebildet). Sollten die Massen eines Biomassebereitstellers für die Versorgung eines Standortes in Frage kommen, kann er über seine hinterlegten Kontaktdaten direkt darüber informiert werden und in den weiteren Planungsprozess eingebunden werden.

 

Modul Wertschöpfung

Wie bereits erwähnt besteht eine Wertschöpfungskette aus aufeinander folgenden Gliedern. Gegenwärtig entwickelt das Team von Synergeo ein Verfahren, das es erlaubt neben den Transporten auch die einzelnen Bearbeitungsschritte ökonomisch und ökologisch zu bewerten. Dazu werden sogenannte best-practice-Beispiele des betrachteten Nutzungspfades herangezogen, die anderswo mit einer vergleichbaren Kapazität bereits umgesetzt wurden. Die zweite Möglichkeit ist die Einbindung regionaler Wirtschaftsakteure, die bereits Anlagen besitzen und ihre Kapazitäten anbieten wollen. Beispiele für den zweiten Fall sind vorhandene Transportkapazitäten, Dienstleistungen im Forstbereich oder der Einsatz eigener Maschinen zur Hackschnitzelproduktion.